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Schwarzenberger unterstützt die jüngste Initiative der SPD-Bundestagsfraktion langfristig die Kappungsgrenze auf zehn Prozent zu senken

„Wer glaubt, dass der Wohnungsmarkt in Hanau und Maintal nicht angespannt ist, verkennt die Realität.“ Mit diesen Worten kritisiert Ute Schwarzenberger, Vorsitzende des auch für Maintal zuständigen Mieterbundes Hanau, die Absicht der hessischen Landesregierung, in beiden Städten die sogenannte Kappungsgrenze bei Mieterhöhungen „auf dem Niveau entlegener Orte fernab des Rhein-Main-Ballungsraums zu definieren“.

Schwarzenberger spricht sich dafür aus, statt dieser 20 Prozent Steigerungsmöglichkeit nach drei Jahren Mietdauer mindestens auf 15 Prozent herunterzugehen, wie es erwartungsgemäß in den hessischen Großstädten und interessanterweise auch in Nidderau der Fall sei. 

Mehr noch: Sie unterstützt die jüngste Initiative der SPD-Bundestagsfraktion langfristig die Kappungsgrenze auf zehn Prozent zu senken. Nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch dürfen in Gebieten ohne ausreichende Wohnungsversorgung die Mieten binnen drei Jahren höchstens um 15 Prozent bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete steigen. Ansonsten gelten 20 Prozent.
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Neue Mietspiegel für Hanau und Maintal verabschiedet

Die Vereine Haus & Grund Hanau e.V. und Haus & Grund Großauheim e.V. haben mit dem Mieterbund Hanau e.V. einen neuen Mietspiegel für Hanau, Bruchköbel, Erlensee, Großkrotzenburg, Schöneck, Langenselbold, Rodenbach und Nidderau verabschiedet. Gleichzeitig haben die Vereine Haus & Grund Hanau e.V., Haus & Grund Bergen-Enkheim e.V. und der Mieterbund Hanau e.V. auch einen neuen Mietspiegel für Maintal beschlossen. In zwei Verhandlungsrunden haben sich die Vereine für Maintal auf eine Steigerung der Tabellenwerte des am 31.07.2019 ausgelaufenen Maintaler Mietspiegels um 5,3 % verständigt. Bei dem Mietspiegel für Hanau und Umgebung wurde dem energetischen Aspekt im Hinblick auf das Erreichen der Klimaschutzziele ein größerer Wert beigemessen. Zunächst sind die Tabellenwerte des bisherigen Mietspiegels um 4 % angehoben worden. Darüber hinaus werden zukünftig besondere energetische Maßnahmen stärker berücksichtigt. Für den Mieterbund wurden die Verhandlungen erstmals von der neu gewählten 1. Vorsitzenden des Mieterbundes, Frau Ute Schwarzenberger, geführt. Trotz harter Verhandlungen in der Sache bestätigen die Verbände, dass es eine konstruktive Zusammenarbeit gewesen sei, die sich bereits in der strukturellen Änderung des Hanauer Mietspiegels zeige. mehr »


Hanauer Mieterbund ehrt sein ältestes Mitglied, den 98-jährigen Willy Springorum

Er ist das älteste Mitglied des Deutschen Mieterbundes in Hanau: Willy Springorum. Der fast 98-Jährige hält dem Verein seit 54 Jahren die Treue. Nun hat die Hanauer Mieterbund-Vorsitzende Ute Schwarzenberger ihm die Ehrenmitgliedschaft des Deutschen Mieterbunds verliehen samt goldener Ehrennadel mit entsprechender Urkunde. Strittige Nebenkosten waren es, die Springorum im September 1965 zum Eintritt beim Mieterbund und dem Ziel entsprechender Rechtshilfe bewogen. „Hier hat sich über die Jahrzehnte nichts verändert, die Nebenkostenabrechnungen gehören weiterhin zu den Hauptgründen unserer Rechtsberatung durch zwei sachkundige nebenamtliche Anwältinnen und einen Anwalt“, erzählte Schwarzenberger beim Besuch in Springorums in einer betreuten Wohnanlage – gemeinsam mit Mieterbund Vorstandsmitglied Ingeborg Albert. Bei Kaffee und Kuchen lauschten die Mieterbund-Vertreterinnen den Geschichten aus dem langen Leben Springorums. „Dass ihm viel an Gerechtigkeit liegt, hat uns gefallen, weil er uns damit in unserem Eintreten für die Mieterinnen und Mieter bestärkt hat“, berichtet Schwarzenberger weiter. Und mit der Beratung des Mieterbunds in Hanau sei Springorum stets sehr zufrieden gewesen, berichtet die Vorsitzende und schließt: „Wir wünschen unserem ältesten Mitglied viele weitere schöne Jahre bei guter Gesundheit“ . mehr »


SPD Hanau auf Sommertour beim Mieterverein

Mandats- und Amtsträger der Hanauer SPD haben im Rahmen ihrer traditionellen Sommertour den Mieterbund Hanau und Umgebung besucht. Der Gedankenaustausch erfolgte mit dem neu gewählten Mieterbund-Vorstand mit Ute Schwarzenberger an der Spitze. SPD-Fraktionsvorsitzende Cornelia Gasche begrüßte das Vorhaben von Schwarzenberger den 2500 Mitglieder starken Mieterbund um Fördermitgliedschaften zu ergänzen. „Das verbreitert die Basis der Mieterlobby und führt in Zeiten zunehmender Wohnungsnot zu mehr Solidarität mit Mieterinnen und Mietern“, meinte Gasche. Vorsitzende Schwarzenberger stellte den bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit lokalen Mieterbünden entstandenen Verein, der formal 1900 in Berlin gegründet wurde, vor. Nach dem ersten Weltkrieg wuchs der Verein weiter und ist nun republikweit gute 100 Jahre alt. Sie unterstrich, dass die Basisarbeit der Geschäftsstelle in der Krämerstraße 1 in der Beratung von Mieterinnen und Mietern bestehe. Für diesen Zweck hat der Mieterbund zwei nebenamtliche Anwältinnen und einen Anwalt angestellt. Schwerpunkt der Beratung sind Nebenkostenabrechnungen und in zunehmendem Maße Eigenbedarfskündigungen privater Vermieter, berichtet Gerlinde Schulze, Mitglied des Vorstandes. „Auch hierin zeigt sich, dass sich die Wohnungsnot für Mieterinnen und Mieter verschärft“, stellte Schwarzenberger fest, die zugleich der SPD-Stadtverordnetenfraktion und dem Aufsichtsrat der kommunalen Baugesellschaft angehört. Der Deutsche Mieterbund betreibt seit den 1980er Jahre eine eigene Miet-Rechtsschutzversicherung für seine Mitglieder informierte Nicole Zeisig, die Schatzmeisterin des Vereins. Die SPD-Delegation unterstützte den Vorschlag des Hanauer Mieterbundes, zusammen mit dem Vermieterverband Haus & Grund verstärkt nach leer stehenden Wohnungen zu forschen, die vermietbar seien. Ebenso sollte geprüft werden, große Bestands-Wohnungen so zu schneiden, dass daraus mehrere kleinere entstehen und somit das Angebot im stark gefragten Segment der Ein- und Zwei-Zimmer-Appartements erweitern zu könne. „Das sind pragmatische, unkonventionelle Wege, um den in Hanau angespannten Wohnungsmarkt etwas zu entzerren“, fand Thomas Straub, der Vorsitzende des Struktur und Umweltausschusses der Hanauer Stadtverordnetenversammlung, der ebenfalls dem Vorstand des Mieterbundes angehört. SPD und Mieterbund kamen überein die Zusammenarbeit künftig zu intensivieren. Auf dem Foto von links nach rechts: Obere Reihe: Rainer Dunkel, Ortsvorsteher Großauheim-Wolfgang, Dr. Amin Jebabli, Vorsitzender des Ausschusses Frauen Jugend und Soziales und Integration, Cornelia Gasche, Fraktionsvorsitzende der SPD Stadtverordnetenfraktion, Thomas Straub, Vorsitzender des Ausschusses Struktur und Umwelt und Mitglied des Mieterbund-Vorstandes, Adolfo Russo, Stadtverordneter, Günther Jochem, ehrenamtlicher Stadtrat Untere Reihe: Ute Schwarzenberger, Stadtverordnete und Vorsitzende des Mieterbundes, Gerlinde Schulze, Mitglied im Vorstand des Mieterbundes, Nicole Zeisig, Schatzmeisterin des Mieterbundes, Wolfgang Schaffert, stellv. Stadtverordnetenvorsteher , Moritz Kühn, Stadtverordneter, Max Bieri, Stadtverordneter mehr »